VORAUSSETZUNGEN
Was du benötigst.
- Ein kompatibles iPhone Pro mit LiDAR und mindestens iOS 18.
- Eine möglichst gerade, mindestens etwa 20 Meter lange sichtbare Fahrbahn.
- Einen sicheren Beobachtungspunkt außerhalb des fließenden Verkehrs.
- Ausreichend feste Bildmerkmale wie Bordstein, Gebäude, Masten oder Markierungen.
- Gutes Licht und freie Sicht auf einen sinnvollen Teil des Fahrwegs.
Eine feste Montage ist nicht erforderlich. Beim Messen sollte das iPhone dennoch möglichst ruhig und nahe am gespeicherten Beobachtungspunkt gehalten werden.
EINRICHTUNG
Drei getrennte Schritte.
Streckenprofil
Zuerst werden Name und zulässige Höchstgeschwindigkeit gespeichert. Die Höchstgeschwindigkeit kann später geändert werden und bestimmt, ob ein Ergebnis grün oder rot erscheint.
Beobachtungspunkt
Die App speichert den vorgesehenen Kamerablick auf Straße und feste Umgebung. Dieses Bild dient später der visuellen Wiedererkennung. Ein optionaler GPS-Grobstandort warnt lediglich bei einem offensichtlich falschen Ort und blockiert die Messung nicht.
Strecke
Die vier Fahrbahnpunkte werden mit laufender AR-Session direkt im Kamerabild markiert. LiDAR und stabilisierte Raycasts liefern ihre Positionen im Raum.
GEOMETRIE
Das Rechteck A–D.
Der sichere Rundgang beginnt bei A, führt auf der rechten Straßenseite nach B, nach sicherem Überqueren zu C und links zurück zu D. Aus diesen Punkten berechnet die App Länge, Breite und Straßenebene.
A–D bilden den metrischen Bezug. Die Linien an Anfang und Ende sind keine harten Messschranken, die ein Fahrzeug vollständig überfahren muss.
MESSUNG
Visuelle Positionen statt Stoppuhr.
Beim späteren Start wird das aktuelle Kamerabild gegen gespeicherte Ankerbilder registriert. Vier Eckindikatoren helfen bei der Ausrichtung. Eine plausible Teilregistrierung reicht aus; schlechte Qualität bleibt als Diagnose sichtbar, ist aber nicht automatisch ein Abbruch.
Ein Core-ML-Modell erkennt Fahrzeuge lokal. Für jeden stabilen Track wird der untere Mittelpunkt der Fahrzeugbox auf die kalibrierte Straßenfläche projiziert. Aus mehreren Positionen und Zeitpunkten entsteht eine robuste lineare Schätzung der zurückgelegten Strecke.
Regulär werden mindestens fünf Bildpunkte mit vier statistischen Inliern verwendet. Drei geometrisch konsistente Punkte können einen ausdrücklich markierten Näherungswert liefern. Kurze Verdeckungen bis ungefähr zwei Sekunden dürfen denselben Track fortsetzen.
ERGEBNIS
Mehr als nur eine Zahl.
Jeder lokal gespeicherte Datensatz kann unter anderem enthalten:
- Geschwindigkeit in km/h sowie optionale Anzeige in mph
- Zeitpunkt, Richtung, sichtbare Teilstrecke und Dauer
- Anzahl der Bildpunkte und verwendeten Inlier
- Fitfehler, Konfidenz und technische Diagnosedaten
- das beste lokal erfasste Fahrzeugbild des Tracks
Ergebnisse oberhalb der im Streckenprofil hinterlegten Höchstgeschwindigkeit werden rot dargestellt. Die Messarchive verbleiben lokal und können bewusst als CSV oder Diagnoseprotokoll geteilt werden.
GENAUIGKEIT
Eine technische Schätzung.
Die Genauigkeit hängt von Einmessung, Abstand und Perspektive, Licht, Sichtdauer, stabiler Fahrzeug-ID und räumlicher Bildregistrierung ab. Angeschnittene Fahrzeugboxen, sehr kurze sichtbare Wege und starke Perspektive erhöhen die Unsicherheit.
Vmax check ist nicht geeicht und nicht für amtliche, rechtliche oder beweissichere Geschwindigkeitsmessungen zugelassen. Einzelwerte sollten nicht ohne Plausibilitätsprüfung interpretiert werden.
SICHERHEIT
Die Straße hat Vorrang.
- Einmessung nur bei sicherer Verkehrslage durchführen.
- Fahrbahn ausschließlich an einer sicheren Stelle überqueren.
- Nie auf der Fahrbahn stehen bleiben oder auf das Display schauen.
- Beim Messen einen sicheren Standort außerhalb des Verkehrs wählen.
- Lokale Regeln und Rechte abgebildeter Personen beachten.